Auf einen Blick
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Porsche Zentrum Johannesburg übergibt für den Offroad-Einsatz modifizierten Cayenne.
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Spende an das „Black Mambas“-Projekt als dediziertes „Rapid Response“-Fahrzeug.
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„The Black Mambas“ sind die weltweit erste rein weibliche, unbewaffnete Anti-Wilderer-Einheit.
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Einsatzgebiet: rund 20.000 Hektar im Greater Kruger Nationalpark.
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Die „Black Mambas“ sind die weltweit erste rein weibliche, unbewaffnete Anti-Wilderer-Einheit. Ihr Einsatz konzentriert sich auf den Schutz der Nashörner im „Greater Kruger“-Gebiet in Südafrika. Das Team patrouilliert auf einer Fläche von rund 20.000 Hektar im Nordosten des Landes. Während der Großteil der Einsätze zu Fuß erfolgt, sind Fahrzeuge für Logistik und schnelle Reaktion unverzichtbar.
Porsche Südafrika arbeitete gemeinsam mit der Regionalvertretung Porsche Middle East and Africa an der Bereitstellung eines dauerhaft verfügbaren und speziell geeigneten Fahrzeugs. Der Cayenne der zweiten Generation wurde im Porsche Zentrum Johannesburg umfassend für den Einsatz im anspruchsvollen Gelände vorbereitet und zu einer spezialisierten Einsatzfahrzeug umgebaut.
Die auffällige Fahrzeugfolierung sorgt bewusst für hohe Sichtbarkeit und unterstreicht den gewaltfreien Ansatz der „Black Mambas“.
„Die ‚Black Mambas‘ leisten herausragende Arbeit beim Schutz der Nashörner im ‚Greater Kruger‘-Gebiet. Wir freuen uns, ihren Einsatz zu unterstützen und zugleich mehr Aufmerksamkeit für ihre Mission zu schaffen“, sagt Dr. Manfred Bräunl, CEO Porsche Middle East and Africa. „Ihr gemeinschaftsorientierter, gewaltfreier Ansatz ist innovativ und wirkungsvoll. Es ist bemerkenswert, dass ihr Modell inzwischen auch international übernommen wird. Der Cayenne ist nun ein integraler Bestandteil ihres Teams.“
Im täglichen Einsatz übernimmt das Fahrzeug eine zentrale Rolle: Es transportiert Patrouillen, liefert Ausrüstung und ermöglicht schnellere Reaktionen auf verdächtige Aktivitäten. Zudem unterstützt es nächtliche Überwachungen, bei denen Ranger in der Nähe gefährdeter Nashörner verbleiben.
Der Cayenne im Einsatz
Der Schutz von Wildtieren in einem so großflächigen Gebiet stellt hohe logistische Anforderungen. Zuverlässige Mobilität ist entscheidend, um abgelegene Regionen zu erreichen und schnell reagieren zu können. Technische Ausfälle hatten die Einsatzfähigkeit bislang häufig eingeschränkt.
Durch den Einsatz des Cayenne wird die operative Leistungsfähigkeit deutlich verbessert. Das Fahrzeug ermöglicht schnellere Reaktionszeiten, reduziert körperliche Belastungen und erhöht die Zuverlässigkeit im Einsatz.
„Das Team im Porsche Zentrum Johannesburg hat die Aufgabe mit großem Engagement umgesetzt“, sagt Toby Venter, CEO Porsche Südafrika. „Unser Ziel war es, ein Fahrzeug bereitzustellen, das den Anforderungen des Geländes zuverlässig standhält. Der Cayenne vereint Leistungsfähigkeit, Robustheit und Vielseitigkeit.“
Zu den Anpassungen zählen unter anderem ein optimiertes Fahrwerk für den Offroad-Einsatz, Unterfahrschutz, zusätzliche Beleuchtung für Nachtpatrouillen sowie spezielle Offroad-Reifen. Ein Dachgepäckträger mit Ersatzrad und Ausrüstung sowie integrierte Wassertanks für die Begleithunde ergänzen das Setup. Das Fahrzeug ist bereits im täglichen Einsatz.
Dort präsent sein, wo sie gebraucht werden
Südafrika bleibt das wichtigste Land für den globalen Nashornschutz. Fortschritte sind nur durch langfristiges Engagement möglich. Positiv ist, dass die Anzahl an Wildereivorfällen im „Greater Kruger“-Gebiet zuletzt zurückgegangen ist – ein Ergebnis kontinuierlicher Schutzmaßnahmen und des Einsatzes der „Black Mambas“.
„Das Fahrzeug hat unsere Arbeitsweise grundlegend verändert“, sagt Craig Spencer, Leiter der Region Olifants West, Executive Director der Transfrontier Africa NPC und Gründer der „Black Mambas“. „Wir können schneller reagieren, größere Distanzen abdecken und dort präsent sein, wo wir gebraucht werden. Es stärkt unsere Fähigkeit, dieses Ökosystem zu schützen – jeden Tag.“
Die „Black Mambas“
Die 2013 gegründeten „Black Mambas“ sind die weltweit erste rein weibliche Anti-Wilderer-Einheit. Sie patrouillieren täglich ein Gebiet von rund 20.000 Hektar. Der Fokus ihrer Arbeit liegt auf Prävention, der Identifikation illegaler Aktivitäten und dem Entfernen von Fallen.
Ihr Ansatz basiert auf Abschreckung durch Präsenz, Aufklärung und Zusammenarbeit mit lokalen Communities. Die Einheit arbeitet unbewaffnet und greift im Bedarfsfall auf Unterstützungsteams zurück. Ziel ist es, Wilderei bereits im Vorfeld zu verhindern.
„Wir arbeiten präventiv, nicht konfrontativ“, sagt Spencer. „Durch kontinuierliche Präsenz stören wir die Muster der Wilderer und erschweren ihnen den unentdeckten Zugang zum Gebiet.“
Ein wesentlicher Teil der Arbeit liegt darüber hinaus in der Bildungsarbeit. Über das Programm „Bush Babies“ vermitteln die Rangerinnen Kindern und Jugendlichen den Wert von Naturschutz und nachhaltigem Umgang mit Wildtieren. Gleichzeitig schaffen sie Perspektiven und zeigen alternative Einkommensmöglichkeiten auf.
Die Nashörner
Wilderei stellt in Südafrika eine der größten Herausforderungen im Naturschutz dar. Zwischen 2007 und 2014 stieg die Zahl der Vorfälle um mehr als 9.000 Prozent. Das „Greater Kruger“-Gebiet und der angrenzende Kruger Nationalpark beherbergen die weltweit größte Nashornpopulation. Seit 2013 ist deren Bestand im Kruger Nationalpark um rund 60 Prozent zurückgegangen.
Das weitläufige und abgelegene Gelände erschwert wirksamen Schutz erheblich. Dauerhafte Präsenz, lokale Expertise und kontinuierliche Maßnahmen sind entscheidend, um die Bestände zu sichern.